Das Regime im Dritten Reich ließ insbesondere in den Jahren 1944 und 1945 unterirdische Stollensysteme von Häftlingen der Konzentrationslager in Zwangsarbeit anlegen.

Diese Tunnel sollten – für den Feind unsichtbar – zu späteren Produktionsstätten, z. B. für Kampfflugzeuge, ausgebaut werden. Eine dieser Stollenanlagen ist der Doggerstollen in Happurg bei Nürnberg.

Als eine Maßnahme des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes (AKG) übernahm der Bereich Tunnelbau die abschnittsweise Sicherung und Verfüllung des Stollensystems, um möglichen Einsturzgefährdungen entgegenzuwirken. Zum Einsatz kam ein eigens in der Firmengruppe entwickeltes Dämmprodukt und eine für die Beraubung und Sicherung entsprechend projektspezifisch angepasste Maschinentechnik.

Sonderprojekte im Untertagebau – wie die Stollenanlage in Happurg – stellen für den Bereich Tunnelbau einen besonderen Reiz dar: meist benötigt es viel Erfahrung sowie Ideen und innovative Lösungsansätze, da keine Baumaßnahme wie die andere ist. Dieser Herausforderung stellen wir uns gerne.

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Am Tunnelbau fasziniert mich als Bauleiter besonders das breite Spektrum, das viele Tunnelbaustellen mit sich bringen. Die Aufgabenbereiche reichen von Vortriebsarbeiten, Ingenieurgeologie, Innenschalenarbeiten über Voreinschnitte, Tiefbau, Ingenieurbau uvm. So erhält man viele interessante Einblicke in die jeweiligen Bereiche.

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